In der Welle nach oben

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Vor dem Start auf der Hahnweide

Roßfelder Flieger nutzten das frühlingshafte Wochenende

(Glems) Am vergangen Wochenende konnten drei Segelflug-Piloten des Luftsportvereins Roßfeld e.V. (LSV) ihre ersten Flüge in diesem Jahr durchführen. Schon Mitte letzter Woche deutete sich an, dass es am Samstag gut fliegbares Wetter geben wird. Da ein Flugbetrieb auf dem Roßfeld wegen der teilweise noch vorhandenen Schneedecke noch nicht möglich ist, startete das Roßfelder Trio vom Flugplatz Hahnweide bei Kirchheim/Teck. Bei strahlendem Sonnenschein und kräftigem Ostwind ging es per Flugzeug-Schlepp an die Nordkante der Schwäbischen Alb, um dann am Ost-Hang der Teck im Hangaufwind zu fliegen.
Einem der Dreien gelang über dem Lenninger Tal der Einstieg in einen sogenannten Wellenaufwind, eine von drei Aufwindarten neben Hangaufwind und thermischem Aufwind, die von Segelfliegern genutzt werden.
Wellen entstehen dann, wenn die Luftströmung mit großer Geschwindigkeit einen quer zur Windrichtung stehenden Berg überströmt. Die Luftmasse kann dann unter bestimmten Voraussetzungen im Lee des Hindernisses in Schwingungen geraten. Das bedeutet, dass einer Abwärtsbewegung der Luft unmittelbar hinter dem Berg eine Aufwärtsbewegung folgt. Die kann so stark sein, dass sie ein Segelflugzeug mit mehreren Meter pro Sekunde steigen lässt.
So konnten die Piloten bis zu drei Stunden in der Luft die perfekte Sicht über die zum Teil noch schneebedeckte Schwäbische Alb und den Blick auf die Alpen genießen.
Der offizielle Beginn der neuen Segelflugsaison auf dem Roßfeld ist am 31. März. 2019.

 

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Blick auf's Lenninger Tal

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